„Mit der Aufnahme der Stadt Wolfsburg in das Bundesprogramm Smart City ergeben sich neue Perspektiven und Chancen für die sinnvolle Verknüpfung von Stadtentwicklung und Digitalisierung“, freut sich der SPD-Bundestagsabgeordnete Falko Mohrs über den Zuschlag für Wolfsburg. Nach Ansicht von Mohrs geht es jetzt um die Entwicklung und Umsetzung von konkreten Modellprojekten, um die Wirkungen der Digitalisierung zu diskutieren und aktiv zu gestalten. Nach der kürzlich erfolgten Zusage für die 5 G-Region Braunschweig/Wolfsburg ist diese Entscheidung für den Abgeordneten ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Zukunfts- und Kompetenzregion für Digitalisierung.

„Mit Unterstützung von Bund und Land werden wir eine Vorreiterrolle übernehmen. Jetzt sind allerdings auch konkrete Zusagen durch das niedersächsische Wirtschaftsministerium gefragt“, fordert Mohrs ein klares Bekenntnis des Landes im Rahmen der niedersächsischen Digitalisierungsstrategie.

Für den Projektzeitraum von fünf bis sieben Jahren steht Wolfsburg eine maximale Fördersumme von 11,3 Millionen Euro zur Verfügung. Der städtische Finanzierungsanteil kann durch die Beteiligung von weiteren Partnern aus Forschung und Wirtschaft reduziert werden. In einem ersten Schritt wurden 13 „Modellvorhaben Smart Cities“ ausgewählt. Beworben hatten sich deutschlandweit rund 100 Städte und Gemeinden mit Projektskizzen. Unter den Großstädten setzte sich die Wolfsburg mit Ulm und Solingen gegen eine harte Konkurrenz durch. „Die Förderung wird deutliche Impulse für Wolfsburg, die Region und die Stadtentwicklungspolitik insgesamt auslösen. Mit den Smart Cities-Modellvorhaben wird es uns gelingen, unsere Kommunen zukunftsfähig zu machen. Dabei muss die Digitalisierung mit und für die Menschen vor Ort gestaltet und genutzt werden. Unser Ziel sind lebenswerte Kommunen im Sinne der nachhaltigen, modernen europäischen Stadt“, beschreibt Mohrs die Programmziele.

So soll neben dem bereits begonnenen flächendeckenden Glasfaserausbau über die Stadtwerketochter WOBCOM und der kommunalen E-Mobilitätsstrategie weitere Projekte aus den unterschiedlichsten Politikfeldern vorangetrieben werden, um eine nachhaltige und technologieoffene Weiterentwicklung Wolfsburgs zu ermöglichen. Grundlage dafür bildet nach Aussage von Mohrs eine gesamtstädtische Umsetzungsstrategie, die alle Konzepte, Themen und Projekte zielgerichtet bündelt. „Die Bundesmittel werden sowohl für die Erarbeitung dieser Strategie sowie für die Umsetzung konkreter Projekte zur Verfügung gestellt“, so der SPD-Politiker.

In der zweiten Phase des Bundesprogramms sollen aus der Smart-City-Strategie von Wolfsburg zusätzliche Infrastrukturen, Angebote und Dienste entwickelt werden, die in Verwaltung, Stadtgesellschaft sowie Gewerbe und Industrie zu nachhaltigem Nutzen führen.

„Alle teilnehmenden Kommunen tragen bei diesem Programm zum Wissens- und Kompetenzaufbau bei. Durch den vorgesehenen Erfahrungsaustausch werden die erarbeiteten Ansätze und Lösungen untereinander geteilt und damit einem größeren Teilnehmerkreis zugänglich“, beschreibt Mohrs den weiteren Nutzen.  

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