Der Bund und die Länder haben am Dienstag über die Verlängerung und teilweise Ausweitung der Lockdown-Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Infektionen entschieden. Dabei spielen auch Schulen und Kindertagesstätten eine Rolle. Sie sollen ebenso wie andere Einschränkungen bis Ende Januar weitestgehend geschlossen bleiben. Es gibt allerdings Notbetreuung und die Kultusminister haben einen Stufenplan für den Wiedereinstieg in den Schulbetrieb bei besserer Infektionslage beschlossen.

„Damit sind weiterhin die Familien in der Situation, dass sie die Betreuung ihrer Kinder organisieren und häufig mit ihren anderen Pflichten, wie Arbeit, zusammenbringen müssen“ sagt Iris Bothe, Stadträtin für Jugend, Bildung und Integration. Der Jugendhilfeausschussvorsitzende und SPD-Bundestagsabgeordnete Falko Mohrs ergänzt: „Wir wissen, dass wir den Eltern damit viel abverlangen, alles unter einen Hut zu bekommen. Das ist für viele ein echter Spagat der nun schon fast ein Jahr anhält“. Auch deswegen wurde vereinbart, dass das Kinderkrankengeld pro Elternteil für das Jahr 2021 um 10 Tage (auf dann 20 Tage) beziehungsweise für Alleinerziehende um 20 Tage (auf dann 40 Tage) ausgeweitet wird.

„Das federt die Belastung zumindest ein wenig ab. Auch wenn es die schwierige Situation, in der Familien häufig sind, nicht auflösen kann“ so Mohrs.

„In Wolfsburg bieten wir ab dem 11.01.2020 eine selbstverständlich eine Notbetreuung mit bis zu 50 Prozent der Gruppengröße.“ erklärt Bothe. Dieses Angebot der Stadt und der Träger wird derzeit vorbereitet und sobald genauere Informationen seitens des Landes Niedersachsen vorliegen, werden alle Eltern aller Voraussicht nach am Donnerstag über die Homepage der Stadt Wolfsburg sowie über Ihre Kitaleitungen informiert.

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