Engagierte Dorfgemeinschaften sind der Motor für ein gutes Leben auf dem Land. „Ich freue mich deshalb, dass das Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, gemeinsam mit Ländern und Verbänden erneut den wohl wichtigsten Wettbewerb ausgerufen hat, um dieses Engagement zu würdigen: den bundesweiten Wettbewerb Unser Dorf hat Zukunft“, erklärte der SPD-Bundestagsabgeordnete Falko Mohrs.

Alle drei Jahre setzt das Bundesministerium damit über alle Verwaltungsebenen hinweg ein wichtiges Zeichen für das Ehrenamt und für die ländlichen Räume. Denn alle drei Jahre werden hier Dörfer ausgezeichnet, die sich für ein attraktives und vielseitiges Leben in ihrem Ort einsetzen.

„Ich würde mich freuen, wenn auch Dorfgemeinschaften und Gemeinden aus meinem Wahlkreis teilnehmen. Ich möchte Sie daher ganz besonders auf diesen Wettbewerbsstart aufmerksam machen“, so Mohrs.

Teilnehmen können Dorfgemeinschaften in räumlich geschlossenen Gemeinden, Ortschaften oder Ortsteilen, aber auch Gemeinschaften von benachbarten Dörfern mit insgesamt bis zu 3.000 Einwohnern.  

Gesucht werden kreative Ideen, die zur ganzheitlichen Entwicklung eines Dorfes beitragen. Aktivitäten, die das Wohlbefinden und Zusammenleben fördern, sind dabei genauso wichtig wie zukunftsweisende Projekte für die Region: Für die Jury zählt in erster Linie der Gesamteindruck des Ortes.

Seit Anfang November sind Dorfgemeinschaften und Gemeindevertretungen zum 27. Mal aufgerufen, sich bei dem Ausscheid um die zukunftsfähigsten Dörfer in Deutschland zu bewerben. Die teilnehmenden Dörfer melden sich dafür zunächst auf regionaler Ebene gemäß der Ausschreibung des jeweiligen Bundeslandes an. Die Landesausscheide finden 2021 statt, die bundesweiten Siegerinnen und Sieger werden im Jahr 2022 ermittelt. Dazu wird eine Bewertungskommission die qualifizierten Dörfer bereisen. Der Bundespreis wird mit einem Festakt im Rahmen der Internationalen Grünen Woche 2023 in Berlin gefeiert.                                                

Als Anerkennung des Engagements der am Bundesentscheid teilnehmenden Dörfern werden nach Aussage von Mohrs Preisgelder vergeben: für Bronze 5.000 Euro, für Silber 10.000 Euro und für Gold 15.000 Euro. Außerdem kann die Jury Sonderpreise von je 3.000 Euro verleihen und vorbildliche Projekte dadurch besonders hervorheben.

Alle Informationen zum Bundeswettbewerb gibt es unter www.bmel.de/dorfwettbewerb-27.

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