Mit 3.829.000 Euro Fördermittel von Bund und Land werden wichtige Projekte in Wolfsburg auf den Weg gebracht. So stehen aus dem Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier“ 1,174 Millionen Euro für den Umbau der ehemaligen Elisabeth-Kirche in ein Kulturhaus in Westhagen zur Verfügung. Landesbauminister Olaf Lies überzeugte sich bei seinem Besuch im Stadtteil gemeinsam mit Oberbürgermeister Klaus Mohrs, den SPD-Abgeordneten Immacolata Glosemeyer (Land) und Falko Mohrs (Bund) sowie Bürgermeister Ingolf Viereck vom Konzept der künftigen Begegnungsstätte. „Damit erhält Westhagen ein Stadtteilzentrum für den sozialen Zusammenhalt und kulturelle Aktivitäten“, freut sich Lies über gut angelegtes Geld.

Für den Tunnel „Nord-Süd-Verbindung“ Dresdner Ring sowie die Arbeit des Stadtteilmanagements werden im Programm „Soziale Stadt“ 1,702 Millionen Euro bereitgestellt. 

Aus dem Fördertopf „Stadtumbau-West“ fließen in diesem Jahr 653.000 Euro in das Projekt Handwerkerviertel. Für das Handwerkerviertel sind mehrere Umgestaltungen im öffentlichen Raum kurz vor Abschluss der Planungen. Das betrifft die Nebenanlagen an der Lessingstraße, den Verbindungsweg zwischen der Seilerstraße und der Kleiststraße, die Umgestaltung des Außenbereiches um die Carl-Hahn-Schule am Schachtweg Nord. Hierfür wurden in den letzten Jahren bereits Fördermittel bereitgestellt. Der jetzige Betrag ist für Freilegung der Grundstücke in der Poststraße 13-23 vorgesehen, als Vorbereitung für den Neubau der Ostfalia.

Haushaltsmittel aus dem „Städtebaulichen Denkmalschutz“ sind im Jahr 2018 für die Wolfsburger Höfe in der Innenstadt in Höhe von 300.000 Euro vorgesehen. Mit diesen Zuschüssen werden die Attraktivität und die Aufenthaltsqualität in diesem Quartier deutlich erhöht. Die in den Höfen anstehenden Projekte sind die Erneuerung der Freiraumgestaltung des Wohnumfeldes zwischen Dantehof und Immermannhof. Diese Umgestaltung des Außenbereiches soll einen Ausgleich zwischen Denkmalschutz und zeitgemäßen Nutzeransprüchen finden und beispielhaft für die Aufwertung anderer Freiflächen in den Höfen sein. Des Weiteren starten aktuell konkrete Vorbereitungsmaßnahmen zur Aufarbeitung des Fensterbestandes im Quartier.

„Mit gezielten städtebaulichen Maßnahmen machen wir unsere Städte und Gemeinden lebenswerter und attraktiver und steigern die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger“ so Baumininster Lies.

BU: Klaus Mohrs, Falko Mohrs, Olaf Lies, Ingolf Viereck und Immacolata Glosemeyer (von links) vor dem künftigen Stadtteilzentrum.

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