„Aus meiner Sicht ist es absolut richtig und auch konsequent, dass wir in dieser schwierigen Phase der Pandemie bundeseinheitliche Regelungen festlegen. Wir müssen die Dynamik der dritten Welle brechen, damit wir den Kampf gegen das Corona-Virus gewinnen. Dafür bedarf es eines entschlossenen Handelns aller Beteiligten. Der Gedenktag des Bundespräsidenten für die Opfer der Corona-Pandemie hat uns deutlich vor Augen geführt: Wir kämpfen um jedes Menschenleben. Das sind wir nicht nur den Verstorbenen, sondern auch ihren Familien schuldig. Daher werde ich dem Gesetzentwurf auch zustimmen.

Die in der Notbremse enthaltenen Ausgangsbeschränkungen sind dabei ein Instrument zur Kontaktvermeidung. Darum muss es vor allem gehen: Jetzt müssen die Begegnungen drastisch reduziert werden. Zwischen 22 Uhr und Mitternacht kann auch weiterhin jede Person alleine Sport treiben oder spazieren gehen. Daneben geht es vor allem um das Impfen und das Testen. Denn eine überzeugende Strategie bietet auch wieder Perspektiven für Einzelhandel, Gastronomie, Kultur und Sport. Und dies erfolgt auch unabhängig vom Inzidenzwert. Wir müssen Erfahrungen gesammelt werden, um wieder in Richtung Normalität gehen zu können. Deswegen ist es wichtig, dass wir die Maßnahmen auch in ihrer Wirkung genau analysieren. Aus anderen Ländern gibt es unterschiedliche Erkenntnisse in beide Richtungen. Und bei aller schwierigen Abwägung muss man klar sagen: Der Tod ist der größte aller Grundrechtseingriffe.“

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Wir verwenden keine Analyse-Cookies. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.