An den Autogipfel der Bundesregierung mit der Automobilindustrie und den Bundesländern richten sich große Erwartungen vor allem der über 2,2 Millionen Beschäftigten der Hersteller und Zulieferer. Als SPD haben wir kürzlich nochmal deutlich gemacht, dass wir wollen, dass Deutschland Industrie- und Automobilindustrieland bleibt. Unsere gemachten Vorschläge sollen den Industriestandort Deutschland stärken, Arbeitsplätze schaffen und absichern.

Wir wollen eine präventive Strukturpolitik, die schon in der Transformation gestaltend handelt, anstatt nach vollzogenen Strukturbrüchen die Scherben zusammenzukehren und mühsam zu versuchen, neue Strukturen aufzubauen. Wir müssen jetzt die Weichen stellen, damit auch in Zukunft die modernsten Autos der Welt hier gebaut werden und um Arbeitsplätze in Deutschland zu sichern. Dafür muss die Batteriezellfertigung in Deutschland angesiedelt werden. Wir dürfen nicht von China und Südkorea abhängig sein. Hier brauchen wir ein konkretes Förderprogramm. Peter Altmaier muss hier endlich konkret liefern! Denn bisher gibt es – von einzelnen Initiativen und Forschung mal abgesehen – nichts. Der Aufbau dieser Kapazitäten muss für die gesamte Wertschöpfungskette gelten: Von der Entwicklung über die Produktion bis zum Recycling der Fahrzeugbatterien.

Für die Kaufentscheidung eines E-Fahrzeuges ist die Lademöglichkeit von zentraler Bedeutung. In diesem Bereich müssen sowohl die private als auch die öffentliche Infrastruktur einen besonderen Schwerpunkt bei der Förderung bilden.“

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Wir verwenden keine Analyse-Cookies. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.