Bundestagsabgeordneter Falko Mohrs und Landtagsabgeordnete Immacolata Glosemeyer (beide SPD) sprechen sich dafür aus, unbegleitete Kinder aus den Flüchtlingslagern in Griechenland in  Wolfsburg aufzunehmen. Laut Landesinnenminister Boris Pistorius haben sich bereits 140 Städte und Kommunen in Deutschland bereit erklärt unbegleitete Kinder aus den Flüchtlingslagern in Griechenland aufzunehmen. Bisher scheitern diese Angebote am Bund. Mohrs fordert Bundesinnenminister Seehofer auf eine Lösung gemeinsam mit anderen EU-Staaten zu finden. „Deutschland sollte gemeinsam mit Ländern wie Frankreich, Portugal und Finnland, die ihre Bereitschaft schon erklärt haben, eine Koalition der Vernunft schließen und wenigstens die Kinder aufnehmen, die ihre Eltern schon verloren haben. Horst Seehofer muss nun schnellstmöglich handeln.“

Landtagsabgeordnete Glosemeyer verweist auf die unzumutbaren Zustände in den Lagern in Griechenland hin. „Es fehlt an Schutzräumen und an medizinischer Versorgung“, macht die Abgeordnete deutlich. Dies sei gerade für Kinder kein hinnehmbarer Zustand. In Griechenland seien 500 unbegleitete, geflüchtete Kinder unter 14 Jahren registriert. Gemeinsam mit 140 andern Städten und Gemeinden sei Wolfsburg in der Lage diese aufzunehmen. „Wenn wir einen fairen Anteil tragen, dann würde Wolfsburg vielleicht zehn Kinder aufnehmen. Das ist wirklich machbar“, findet die Sozialpolitikerin.  

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