WOLFSBURG. „Die Bilanz der vergangenen fünf Jahre im Bereich Kinder und Jugendliche kann sich aus SPD-Sicht sehen lassen: Wir haben unser Ziel, die Anzahl und die Qualität der vielfältigen Betreuungsangebote für Kinder auszubauen, massiv vorangetrieben“, unterstreicht Jugendhilfeausschuss-Vorsitzender Falko Mohrs (SPD).

So wurden in den zurückliegenden Monaten zwölf neue Kindertagesstätten und zwei Großfamilien-Nester eröffnet, zudem wurden 100 zusätzliche Fachkräfte nach Wolfsburg geholt. Die Eröffnung der Kita auf dem Campus Hellwinkel ist für Ende 2020 geplant. Mohrs: „Familienfreundlichkeit und Chancengerechtigkeit unabhängig von Herkunft und sozialem Umfeld sind das Aushängeschild Wolfsburgs und sollen es auch bleiben. Die SPD wird in der nächsten Wahlperiode die Vereinbarkeit von Familie und Beruf noch weiterentwickeln. Alleinerziehende und neue Familienformen bedürfen dabei einer gezielteren Unterstützung.“

Seit 2016 wurde die Anzahl der Betreuungsplätze in Krippe und Kindertagespflege um 473 Plätze erweitert, so dass jetzt 1.485 zur Verfügung stehen. Im Bereich Kindergarten wurden im gleichen Zeitraum 426 neue Plätze geschaffen, sodass es hier heute 4.321 Betreuungsplätze für Über-Drei-Jährige gibt.

Auch im Bereich der Jugend hat sich in den vergangenen fünf Jahren viel getan – so wurde im ehemaligen Café Extrem das Jugendhaus Xtrem eingerichtet, derzeit läuft die Sanierung des Jugendhauses Ost und die damit einhergehende Stärkung der Selbstverwaltung. Die „Haltestelle“ hat in der Markhalle ein neues Zuhause gefunden und zieht in Kürze in Container auf die benachbarte Wiese. Das „Tanklager“ in Ehmen wird vom Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder betrieben und die Mühle in Kästorf kommt dazu. „Jugendliche benötigen niedrigschwellige Angebote und Räume zur freien Entfaltung, damit sie ihren Platz in unserer Stadtgesellschaft selbst bestimmt finden können“, betont Mohrs.

Auch im Allgemeinen Sozialen Dienst, den Hilfen zur Erziehung oder im Präventionsbereich wurde in den letzten Jahren viel geleistet und die Strukturen zukunftsfest aufgestellt. „Diese Bereiche stehen zwar oft weniger in der Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit, sie leisten aber eine sehr wichtige Arbeit für Kinder, Jugendliche und Familien in Wolfsburg“, so JHA-Vorsitzender Mohrs.

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