Bei einem Podiumsgespräch zwischen Oberbürgermeister Klaus Mohrs, Bundestagsabgeordnetem Falko Mohrs sowie Ethnologin Dr. Susanne Epple und Sophie Görling aus dem 11. Jahrgang des Ratsgymnasiums wurden in der vergangenen Woche zentrale und tagesaktuelle Fragen zur Asylpolitik in Europa erörtert. Moderator Moritz Müller, zugleich der amtierende „Jugend debattiert“- Regionalsieger und Schüler des Ratsgymnasiums, moderierte durch die Abendveranstaltung nach der Eröffnung durch Schulleiterin Jennifer Voß.

Das Podiumsgespräch wurde auf Initiative des Wolfsburger Oberbürgermeisters vom Referat für Internationale Beziehungen der Stadt in Kooperation mit dem Ratsgymnasium ausgerichtet. Auf diesem Weg konnte ein Austausch über die Chancen und Grenzen der europäischen Flüchtlingspolitik sowie Maßnahmen der Entwicklungszusammenarbeit aus unterschiedlichen Perspektiven angestoßen werden. Die Veranstaltung knüpfte zugleich an die Aktionen Weltflüchtlingstag an und wurde mittels digitalem Graphic Recording dokumentiert.

Neben persönlichen Wahrnehmungen zum Fluchtgeschehen in Wolfsburg, in Deutschland, bei Auslandsaufenthalten und aus Sicht der Ethnologie wurden zahlreiche kritische Fragen zur aktuellen Entwicklung in Europa und Deutschland aufgeworfen. Während Falko Mohrs, Mitglied des Bundestages, unter anderen für den Umgang mit Begrifflichkeiten sensibilisierte und die Notwendigkeit einer humanitären Politik betonte, verwies Oberbürgermeister Klaus Mohrs noch einmal auf die europäischen Grundwerte und Berücksichtigung der Fluchtursachen bei Diskussionen um Lösungsmöglichkeiten. Dr. Susanne Epple berichtete zudem von ihren beruflichen Erfahrungen und Engagement in Äthiopien. In ihren Abschluss-Statements riefen die Podiumsteilnehmer zu mehr Bewusstsein und Engagement für die Eine Welt auf. Im Anschluss an das Gespräch nutzen die über fünfzig Zuhörer die Möglichkeit ebenfalls Kommentare und Fragen einzubringen.

Die Veranstaltung fungierte als Bestandteil der kommunalen Entwicklungszusammenarbeit der Stadt Wolfsburg, gefördert durch Engagement Global gGmbH im Rahmen des Servicestelle Kommunen in der Einen Welt-Programms aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

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