Podiumsdiskussion in Königslutter – Auftakt in den heißen Wahlkampf

Mit dem Ende der Sommerferien beginnt die heiße Phase des Wahlkampfes. Jetzt sind es nur noch knapp acht Wochen bis zur Bundestagswahl. Zum Auftakt habe ich mich sehr gefreut, mich am Dienstagabend gemeinsam mit den anderen Bundestagskandidaten, den Fragen und Wünschen der Bürgerinnen und Bürger aus Königslutter zu stellen. Die Fragen der Bürger machten mir erneut deutlich, dass wir dringend in die Zukunft investieren und für ein friedliches und demokratisches Europa kämpfen müssen. Ich konnte deutlich machen, dass unser Wahlkreis mehr verdient hat, und dafür möchte ich mich gerne einsetzen.

 

Eine Bürgerin erkundigte sich bezüglich des zunehmenden Aufkommens der Rechtspopulisten und der zunehmenden Ablehnung gegenüber der EU. Für mich ist es wichtig, dass die EU die Menschen in den Mittelpunkt stellt und wieder solidarischer wird. Sonst gefährden wir das Friedensprojekt Europa. Mir ist es wichtig, dass wir solidarisch in Europa miteinander umgehen. Das gilt bei der Verteilung der Flüchtlinge ebenso wie bei der wirtschaftlichen Entwicklung in Südeuropa. Gerade dort sind teilweise 60% der Jugendlichen Arbeitslos. Sie erleben das Gefühl, dass sie in der Gesellschaft keinen Platz haben. Hier muss Europa handeln und nicht dafür sorgen, dass die Länder sich um ihre eigene Zukunft sparen müssen.

Ein weiteres wichtiges Thema, welches gestern Abend erwähnt wurde, ist die Bildung.

Meiner Meinung nach, hat sich in den letzten Jahren einiges ins Negative entwickelt. Deutlich wird dies besonders, bei der Betrachtung unserer Schulen im Landkreis Helmstedt. Die Schulen sind seid Jahren sanierungsbedürftig, wozu dem Landkreis und den Gemeinden aufgrund ihrer finanziellen Lage die Hände gebunden sind. Das vor Jahren auf Druck der CDU und CSU geführten Bundesländer eingeführte Kooperationsverbot (das bedeutet, dass sich der Bund nicht an der Finanzierung der Schulen helfen darf) trägt aus meiner Sicht nicht zu einer Besserung bei. Daher möchte ich mich im Bundestag für eine finanzielle Unterstützung schwacher Kommunen einsetzen. Ich sehen auch viel Handlungsbedarf in der Entstehung neuer Arbeitsplätze, um den Landkreis auch für junge Menschen und ihre Familien attraktiv zu machen.

Eine weitere wichtige Investition für unsere Zukunft ist der flächendeckende Breitbandausbau. Im Informationszeitalter ist es extrem wichtig, dass alle über einen schnellen Breitbandanschluss verfügen. Der ländlich geprägte Landkreis Helmstedt weist in vielen Gebieten einen hohen Handlungsbedarf auf. Daher fordere ich eine Glasfaseranbindung für jeden Bürger.

Des Weiteren sprach eine Bürgerin das Thema der Verteilungsgerechtigkeit an. Also die Frage, wieso in Deutschland das Einkommen und der Wohlstand so ungleich verteilt sind. Das ist für mich eine Kernfrage von Gerechtigkeit. Dies beginnt damit, dass Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu gleichen Teilen in die Krankenversicherung einzahlen sollen. Genau dafür werde ich mich im Bundestag einsetzen. Das Thema Gerechtigkeit erfordert zudem eine Anpassung der Besteuerung von Kapitalerträgen.

Im weiteren Verlauf der Diskussion, wurden die Löhne der sozialen Berufe angesprochen, welche meiner Meinung nach eindeutig zu niedrig sind.. Daher versicherte ich den Bürgerinnen und Bürgern, mich im Bundestag für gerechte Bedingungen und einen fairen Lohn in den sozialen Berufen einzusetzen.

Insgesamt war es ein spannender Abend. Er hat noch deutlicher gemacht: wir müssen den Alltag der Menschen in den Mittelpunkt unserer Politik stellen. Dazu will ich beitragen.

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