Als vollen Erfolg bezeichnete die SPD-Unterbezirksvorsitzende Immacolata Glosemeyer die erste digitale Mitgliedervollversammlung der Sozialdemokraten in Wolfsburg. „Viele Mitglieder haben sich an diesem neuen Format beteiligt und auf diesem Wege eine starke Oberbürgermeisterkandidatin Iris Bothe erlebt und mit ihr diskutiert“, lautete das Fazit der Wolfsburger Landtagsabgeordneten.

Im Parteibüro war ein kleines Fernsehstudio für die Veranstaltung eingerichtet worden. Die Mitglieder*innen nahmen per Live-Stream an einem lockeren Dialog zwischen dem Bundestagsabgeordneten Falko Mohrs und Iris Bothe teil. Die Dezernentin für Jugend, Bildung und Integration, seit 30 Jahren im Dienst der Kommune, steht insbesondere mit jungen Menschen und ihren Familien in engem Kontakt. „Die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen ist für mich ein zentraler Baustein für ein gut funktionierendes Gemeinwesen und Voraussetzung für eine demokratische und offene Stadtgesellschaft“, erläuterte die Stadträtin. 

Seit Jahren arbeiten Iris Bothe und Falko Mohrs im Jugendhilfeausschuss zusammen. Zu den Themen des Abends zählten der Ausbau von Krippen- und Kita-Plätzen sowie die Jugendarbeit. Als ihren besonderen, persönlichen Erfolg bezeichnete die OB-Kandidatin die Einrichtung des Kulturzentrums Hallenbad. „In finanziell schwierigen Zeiten haben wir damit ein Leuchtturmprojekt für die Stadt und die gesamte Region umgesetzt“, berichtete Iris Bothe über die Entstehungsgeschichte. Zur Erfolgsgeschichte zählt, dass die Dezernentin die erste Geschäftsführerin des Hallenbads – als kulturellen Treffpunkts – war. 

In einer Grußbotschaft wünschte die erste Oberbürgermeisterin und heutige Ehrenbürgerin Wolfsburgs, Ingrid Eckel, der Kandidatin bei der Wahl im September Erfolg. „Frauen haben eine ganz andere Sicht auf die Dinge. Nach 25 Jahren ist es wirklich wieder Zeit für eine durchsetzungsstarke Frau an der Spitze der Stadt“, rief Eckel alle Wolfsburgerinnen und Wolfsburger zur Wahl von Bothe auf. 

Selbstverständlich drehte sich die Diskussion auch um Corona, die Situation auf dem Wohnungsmarkt, und die Weiterentwicklung der Schulen sowie der Ostfalia. „Unsere Hochschule ist ein wichtiger Standortvorteil. Gemeinsam mit der Präsidentin der Ostfalia entwickeln wir Zukunftsperspektiven mit neuen Studiengängen in Wolfsburg“, beschreibt Iris Bothe die Bedeutung dieser Wissenschaftseinrichtung. In einem Video erinnerte Udo-Willi Kögler an die Gründung der Open Hybrid Lab-Factory und den persönlichen Einsatz der Bildungsdezernentin für dieses wichtige Standbein der TU Braunschweig am Konzernsitz von Volkswagen.

Eine positive Bilanz von knapp fünf Jahren Ratsarbeit zog Fraktionsvorsitzender Hans-Georg Bachmann: „Gemeinsam mit Oberbürgermeister Klaus Mohrs haben wir die Wohnbauoffensive vorangetrieben und für bezahlbaren Wohnraum gesorgt, zusätzliche Kindertagesstätten geschaffen, die Schulmodernisierung kontinuierlich umgesetzt und zeitgemäße Sportstätten geschaffen sowie auf den Weg gebracht.“ Aufgrund des Diesel-Skandals und der Corona-Pandemie konnten nach Aussage von Bachmann nicht alle Vorhaben so zügig umgesetzt werden, wie es sich die SPD-Fraktion gewünscht hat. „Die Richtung stimmt und mit der Nordhoffachse und den Plänen für die Stärkung der Porschestraße sind wir auf gutem Weg“, so der Fraktionschef. 

In einer kurzen Befragung nach der Vollversammlung konnten alle Teilnehmer ein Stimmungsbild abgeben. „Sowohl die Veranstaltung und die Vorstellung von Iris Bothe sowie ihre inhaltlichen Ziele haben breite Zustimmung gefunden. Die SPD geht geschlossen in die bevorstehenden Wahlen in diesem Jahr“, freut sich Immacolata Glosemeyer über die gelungene Mitgliedervollversammlung.

SPD-Büro als Fernsehstudio: Iris Bothe und Falko Mohrs im Gespräch. Foto: privat

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