„Auch in der Corona-Pandemie müssen wir weiterhin die Angebote für Kinder und Jugendlichen in den Blick nehmen. Seit März 2020 sind viele außerschulische Bildungsangebote und Übernachtungen in Beherbergungseinrichtungen gar nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich. Auch Schul- und Klassenfahrten konnten in den letzten Monaten kaum stattfinden. Für viele Beherbergungseinrichtungen und Bildungsstätten ist diese Situation eine starke finanzielle Belastung“, erklärt Falko Mohrs, SPD-Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses. „Ich begrüße es vor diesem Hintergrund sehr, dass auch 2021 weitere 100 Millionen Euro für ein neues Sonderprogramm des Bundes zur Verfügung stehen. Seit dem 01. März können Anträge gestellt werden; das Programm ermöglicht einen Zuschuss von bis zu 90 Prozent des Liquiditätsengpasses“, führt Mohrs weiter aus.

Auch auf Landesebene werden in Not geratene Jugend- und Familieneinrichtungen unterstützt. Landtagsabgeordnete Immacolata Glosemeyer (SPD) lobt auch das Corona-Sonderprogramm des Niedersächsischen Sozialministeriums: „Jugend- und Familieneinrichtungen, die durch die Pandemie in Not geraten sind, brauchen diese Unterstützungen. Ich bin sehr froh, dass unser Sozialministerium an dieser Stelle ebenfalls aktiv geworden ist und seit Start des Programms bereits 172 Einrichtungen unter die Arme greifen konnte. Diese wichtigen Angebote für junge Menschen müssen auch nach der Corona-Krise unbedingt erhalten bleiben. Die Folgen der Pandemie werden für Kinder, Jugendliche und ihre Eltern noch lange zu spüren sein – umso wichtiger sind die Angebote der Kinder- und Jugendeinrichtungen.“

„Auch der Jugendzeltplatz und das Seminarhaus in Almke wurden von der Pandemie hart getroffen. Im Vergleich zum Vorjahr sind unsere Einnahmen um rund 75 Prozent eingebrochen. Trotz Kurzarbeit und gesenkten Kosten reicht das bei weitem nicht aus, um das wirtschaftliche Überleben des Zeltplatzes sicherzustellen. Fast die Hälfte der notwendigen Ausgaben in 2020 konnten aus den Sonderprogrammen von Bund und Land gedeckt werden, aber auch die Stadt Wolfsburg bietet uns Rückhalt“, erläutert Christopher Donath, Geschäftsführer des Stadtjugendrings. „Wir sind dankbar dafür, dass Bund und Land mit dafür Sorge tragen, dass wir solche besonderen und wichtigen Erlebnisräume für Kinder und Jugendliche erhalten können. Aber auch in 2021 werden wir in ähnlichem Maße von diesen Hilfen abhängig sein“, ergänzt Jens Hortmeyer, Sprecher der Zeltplatzgruppe.

: Corona-Sonderprogramme helfen der Jugendarbeit in Wolfsburg: Falko Mohrs, Christopher Donath, Jens Hortmeyer und Immacolata Glosemeyer (von links).

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Wir verwenden keine Analyse-Cookies. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.