Mit der Senkung der Krankenkassenbeiträge auf Betriebsrenten wird nach Aussage des SPD-Bundestagsabgeordneten Falko Mohrs eine Ungerechtigkeit beseitig und Rentner spürbar entlastet. „Allein bei Volkswagen gibt es rund 100.000 Betriebsrentner, von denen fast 50.000 im Werk Wolfsburg gearbeitet haben und in unserer Region leben“, so Mohrs.

Die SPD-Bundestagsfraktion möchte die Betriebsrenten mit der gesetzlichen Rente gleichstellen, wo nur der halbe Kassenbeitrag von 7,3 Prozent und der Zusatzbeitrag fällig sind. Die andere Hälfte zahlt die Rentenversicherung. Die vorgeschlagene Neuregelung würde nach Einschätzung des SPD-Politikers konkret bedeuten, dass bei einer Betriebsrente von 500 Euro im Monat 40 Euro weniger Krankenkassenbeiträge fällig werden. Betriebsrenten unter 152 Euro im Monat sollen nach den Plänen der Sozialdemokraten komplett von Krankenkassenbeiträgen freigestellt werden. Dies soll durch einen Freibetrag in gleicher Höhe erreicht werden. „Wir wollen in den kommenden Wochen mit den Gesundheitsexperten unserer Koalitionspartner das Modell diskutieren und zu einem guten Abschluss bringen“, beschreibt Mohrs den weiteren Fahrplan.

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