In der von Markus Söder erneut angestoßenen Debatte über einen Endtermin für die Zulassung von Benziner- und Dieselmotoren in Deutschland hat sich der SPD-Bundestagsabgeordnete klar positioniert: „Ich halte ein Verbot von Verbrennungsmotoren ab dem Jahr 2035 für industriepolitisch gefährlich und für unrealistisch. Alternative Antriebe und moderne Verbrennungsmotoren werden uns im Mix noch länger begleiten müssen.“

Um die aktuellen Klimaziele der EU für 2030 zu erreichen müssen die Automobilhersteller mehr als die Hälfte der Neuzulassungen mit alternativen Antrieben erreichen. Dieses Ziel betrachtet Mohrs schon jetzt als anspruchsvoll und ambitioniert. „Bereits dieser Umstieg wird Arbeitsplätze kosten, die nicht alle durch neue Arbeit ausgeglichen werden können. Nun eine Antriebswende mit der Brechstange durchsetzen zu wollen, gefährdet weitere Arbeitsplätze“, erklärt der SPD-Abgeordnete.

Aktuell sind laut Bundesministerium für Wirtschaft und Energie rund 2,2 Millionen Menschen in der Automobilindustrie sowie bei Zulieferern beschäftigt.

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