WOLFSBURG. Gute Nachricht für Wohngeldempfänger: Seit Januar werden mehr Menschen mit geringeren Einkommen durch einen Zuschuss zur Miete unterstützt. Die Erhöhung des Zuschusses ist ein Ausgleich für die CO2-Bepreisung und wurde vom Bundestag im Herbst beschlossen. „Der SPD-Bundestagsfraktion war es dabei von Anfang an wichtig, für sozialen Aus-gleich zu sorgen, Klimaschutz darf nicht dazu führen, dass einige es sich leisten können und andere in die Röhre gucken“, sagt SPD-Bundestagsabgeordneter Falko Mohrs.
Auch die stellvertretende SPD-Fraktions- und Sozialausschuss-Vorsitzende, Immacolata Glosemeyer, ist erfreut, dass Geringverdiener über das Wohngeld bei den Heizkosten entlastet und so soziale Härten vermieden werden sollen. „Die Stadt Wolfsburg muss einen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele in Deutschland und Europa erbringen. Um diesen klimafreundlichen Weg sozial ausgewogen zu gestalten, ist die Erhöhung des Wohngeldes ein wichtiger Baustein“, findet sie.
In Wolfsburg bezogen im Jahr 2020 1042 Haushalte Wohngeld. Die Höhe der Leistung ist von drei Faktoren abhängig: Höhe des Brutto-Familieneinkommens, Höhe der zuschussfähigen Miete oder Belastung (es gibt Höchstbeträge) sowie Anzahl der zum Haushalt gehörenden Familienmitglieder. Mohrs: „Mit dem neuen Gesetz wird das Volumen des Wohngeldes in der gesamten Bundesrepublik ab dem Jahr 2021 um zehn Prozent erhöht. So natürlich auch in Wolfsburg.“
Da das Wohngeld vom Einkommen abhängig ist, fällt die Erhöhung bei Haushalten mit besonders niedrigen Einkommen höher und bei steigendem Einkommen niedriger aus. Weitere Auskünfte erteilt die Wohngeldstelle in den Zimmern 119, 120 und 121 im Rathaus B, Porschestraße 49. (Achtung: Es gelten derzeit coronabedingte geänderte Öffnungszeiten).

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