Grünes Licht für den dringend benötigten Ausbau der Weddeler Schleife. Nachdem die Erweiterung der Weddeler Schleife um ein zweites Gleis in Ermangelung einer klaren Finanzierung kurzeitig auf der Kippe stand, hat der Haushaltsausschuss des Bundestages nun weitere 50 Millionen Euro für das Verkehrsprojekt zur Verfügung gestellt. „Damit ist klar: Das zweite Gleis kommt und mit dem Bau wird 2021 begonnen“, freut sich der SPD-Bundestagsabgeordnete Falko Mohrs. Dank der Unterstützung von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und des niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil konnte jetzt eine tragfähige Lösung gefunden werden. Und auch Hubertus Heil zeigt sich erfreut über die Entscheidung des Haushaltsausschusses: „Ich begrüße die Entscheidung sehr. In der Vergangenheit ist den Menschen in der Region im Hinblick auf Infrastrukturprojekte einiges versprochen worden, was dann doch nicht eingehalten worden ist. Dass der Ausbau der Weddeler Schleifer an einer unklaren Finanzierung scheitert, war für uns einfach nicht hinnehmbar. Die hohe Auslastung der Trasse macht deutlich, dass eine Entlastung her muss. Eine Förderung des Verkehrsweges Schiene ist, in Zeiten des Klimaschutzes, gleichzeitig auch eine Investition in die Zukunft.“

Die Weddeler Schleife wird gegenwärtig von Güter-, Nah- und Fernverkehrszügen genutzt. Jeden Tag pendeln so insgesamt mehr als 11.000 Menschen aus Braunschweig nach Wolfsburg und fast 3.000 in die entgegengesetzte Richtung. Viele von ihnen würden nach Überzeugung des SPD-Politikers Mohrs auf die Bahn umsteigen, wenn die Verbindung endlich im verlässlichen Halbstundentakt laufen würde. „Neben dem Lückenschluss der A 39 nach Lüneburg ist die Weddeler Schleife das wichtigste Projekt für die gesamte Region“, unterstreicht Mohrs die Bedeutung des Ausbaus.

Beide Abgeordneten sind sich einig, dass der Ausbau der Weddeler Schleife eine gute Investition in die Zukunft ist. Hubertus Heil sieht in dem Projekt ein „klares Zeichen für einen umweltfreundlichen Schienenpersonenverkehr“ und Falko Mohrs ergänzt: „Dies ist ein wichtiges Signal für die Berufspendler, aber auch für die ICE-Verbindungen sowie den Güterverkehr. Vom zweiten Gleis profitieren alle und das Nadelöhr verschwindet endlich“.

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