Kinder und Jugendliche leiden unter den pandemiebedingten Kontaktbeschränkungen besonders. „Denn geschlossene Kindertagesstätten, Schulen und Jugendeinrichtungen sind das Gegenteil von dem, was Kinder und Jugendliche für ihre emotionale, kognitive und soziale Entwicklung brauchen“, so Jugendhilfeausschussvorsitzender Falko Mohrs. Gleichaltrige und Personen außerhalb der Kernfamilie zu treffen, ist für ihre Entwicklung wesentlich. Nicht nur diejenigen aus schwierigen Familienverhältnissen profitieren davon, sich auszutauschen, gemeinsam zu spielen und zu lernen. „Dies ist für alle Kinder zentral für ein gesundes Aufwachsen“, bekräftigt Iris Bothe, Dezernentin für Jugend, Bildung und Integration.

„Die SPD-Bundestagsfraktion hat erfolgreich für ein Corona-Aufhol-Paket für Kinder und Jugendliche gekämpft.  Wir investieren zwei Milliarden Euro, um schulische Lernrückstände aufzuholen und soziale Entwicklung zu fördern“, erklärt der SPD-Bundestagsabgeordnete Falko Mohrs. Das Bundeskabinett hat das entsprechende Aktionsprogramm am 5. Mai 2021 beschlossen.

Etwa 20 Prozent der Kinder und Jugendlichen haben durch corona-bedingte Schulschließungen Lernrückstände aufgebaut. „Wir investieren in die Zukunftschancen unserer Kinder. Alle sollen bestmögliche Bildungs- und Lebenschancen haben. Deshalb beteiligen wir uns auch als Bund daran, die entstandenen Nachteile möglichst zügig auszugleichen“, begründet Mohrs die besondere Motivation der zusätzlichen Bundesförderung.

Oberbürgermeisterkandidatin Iris Bothe begrüßt diesen Schritt, dass mit dem Programm die Kinder ganzheitlich in den Blick genommen werden: „Es wird in eine Vielzahl von wichtigen Maßnahmen investiert. Dabei geht es vor allem darum, schulische Lernrückstände aufzuholen, Kita-Kinder zu fördern und Kindern und Jugendlichen Freizeit-, Ferien-, und Sportaktivitäten zu ermöglichen.“ Dies wird im Schulterschluss mit der Bildungslandschaft sowohl in, als auch  außerhalb von Schule erfolgen. Für Familien mit besonderem Unterstützungsbedarf soll nach Aussage von Jugenddezernentin Iris Bothe im August 2021 ein Kinderfreizeitbonus in Höhe von 100 Euro bereitgestellt werden. „Das erleichtert den Zugang zur individuellen Lernförderung über das Bildungs- und Teilhabepaket“, so Bothe. 

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