Das 500 Millionen Euro Sofortausstattungsprogramm für Schulen kann losgehen. Bund und Länder haben heute die dafür notwendige Zusatzvereinbarung zum Digitalpakt Schule auf den Weg gebracht. „Digitaler Unterricht zu Hause wird den Präsenzunterricht noch länger ergänzen müssen. Der Bund unterstützt jetzt die Schülerinnen und Schüler, die bisher kein digitales Endgerät haben“, so der SPD-Bundestagsabgeordnete Falko Mohrs. Schülerinnen und Schüler, bei denen Online-Unterricht aus Mangel an Geräten bislang keine Option war, sollen mit Tablets oder Laptops ausgestattet werden. „Es darf nicht der Geldbeutel der Eltern darüber entscheiden, ob Schülerinnen und Schüler am digitalen Fernunterricht teilhaben können. Das ist eine entscheidende soziale Frage. Für dieses Programm hat die SPD hart gekämpft und es ist gut, dass es jetzt an den Start geht“, sagt Mohrs.

 Für Niedersachsen stehen jetzt über 47 Millionen Euro zur Verfügung. Entsprechend des Königsteiner Schlüssels werden davon rund 700.000 Euro in die Ausstattung der Wolfsburger Schulen fließen. Schülerinnen und Schüler, die ein Tablet oder Notebook brauchen, erhalten dies durch ihre Schule. Die Geräte gehen nicht in den Besitz der Kinder und Jugendlichen über, sondern werden als Leihgeräte zur Verfügung gestellt. Und wenn kein Internetanschluss vorhanden ist? Auch dafür soll es eine Lösung geben. „Wir wissen, dass das alles nur wirklich helfen kann, wenn im Haushalt auch ein notwendiger Internetanschluss vorhanden ist. Der Bund sucht hierfür zurzeit mit den Mobilfunkanbietern nach guten Lösungen. Ich erwarte, dass das Bildungsministerium dies vorantreibt.“, so Falko Mohrs und appelliert an alle Beteiligten: „Es ist wichtig, dass die Hilfen jetzt schnell dort ankommen, wo sie gebraucht werden. Kein Kind darf wegen des Fernunterrichts zurückgelassen werden.“ Die Laptops, Notebooks und Tablets – explizit ausgenommen sind Smartphones – werden je nach Landesregelung von den Ländern oder den Schulträgern beschafft.

Die zusätzliche Öffnung des Programms für den Zugang ins W-Lan ist auf eine Initiative auch aus Wolfsburg zurückzuführen. So haben Schuldezernentin Iris Bothe und Schulausschussvorsitzende Christa Westphal-Schmidt frühzeitig dafür geworben, dass zuhause der freie Zugang ins Internet eine wichtige Grundvoraussetzung ist.

Falko Mohrs freut sich über Tablets und Laptops für Wolfsburger Schulen.

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