Die „Bildungsvereinigung ARBEIT und LEBEN“ erhält nach Aussage des SPD-Bundestagsabgeordneten Falko Mohrs eine zweijährige Förderung für das Projekt „Walk-Out“ aus dem Innovationsfonds von „Demokratie Leben!“ des Bundesfamilienministeriums in Höhe von 180.000 Euro. Im Rahmen des Projektes sind enge Kooperationen mit lokalen Akteuren geplant, aus denen über das Projekt Walk-Out hinaus Angebote und Formate für Extremismusprävention und Demokratieförderung in Wolfsburg entstehen sollen.

Gemeinsam mit jungen Menschen werden in einem offenen und partizipativen Prozess vier „Orte der Demokratie“ entwickelt und im Stadtbild von den Jugendlichen umgesetzt. Diese Punkte sollen über das Projektende hinaus dauerhaften Bestand als Lern-, Diskussion- und Austauschorte für junge Menschen zum Thema Demokratie und fester Bestandteil des Stadtbildes werden. Dazu zählt auch die Einbindung in Bildungsmaßnahmen der lokalen Kooperationspartner.

Die Stadt Wolfsburg unterstützt mit insgesamt 20.000 Euro das Projekt Walk-Out sowie die inhaltliche Weiterentwicklung der Arbeit des Zentrums Demokratische Bildung. „Mit dieser Förderung sollen neue Projekte speziell für den Standort Wolfsburg erarbeitet und umgesetzt werden“, erklärt Iris Bothe, Stadträtin für Jugend, Bildung und Integration.

Das Projekt richtet sich an junge Menschen im Alter von 15 bis 27 Jahren. „Das Ziel ist es junge Menschen zu befähigen, sich als aktiver Teil der demokratischen Gesellschaft in unserer Stadt zu begreifen, selbst aktiv zu werden und für das Thema Demokratie zu sensibilisieren“, beschreibt Falko Mohrs als Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses das Konzept. Dafür werden die teilnehmenden jungen Menschen im Prozess der Entwicklung und Umsetzung der „Orte der Demokratie“ angeregt sich intensiv mit dem Thema Demokratie in ihren lokalen Kontexten und in ihrem Sozialraum auseinanderzusetzen.

„Es ist für die Stadtgesellschaft ein großer Gewinn, wenn sich immer mehr junge Menschen einmischen und aktiv werden. Davon lebt unsere Demokratie“, so Iris Bothe. Dazu zählen nach Ansicht der Stadträtin auch die Herausforderungen des demokratischen Zusammenlebens, Möglichkeiten der eigenen Partizipation im Gemeinwesen, die Rolle von Demokratie in Strukturen wie in Jugendtreffs, Vereinen, Parteien sowie die Bedeutung und der Umgang mit demokratiefeindlichen Bewegungen und Menschen.

Im Rahmen des Projekts Walk-Out sind zudem enge Kooperationen mit lokalen Akteuren wie dem Stadtjugendring, Fanprojekt, Partnerschaft für Demokratie, Extremismusfachstelle, Institut für Zeitgeschichte, Schulen und zivilgesellschaftlichen Vereinen und Initiativen geplant.

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