Stipendium

Jugend und Parlament / Girls Day / PPP / Wirtschaftsjunioren

Jugend und Parlament

Jedes Jahr im Juni dürfen 300 Jugendliche die Rolle eines Abgeordneten übernehmen: Sie können sich im Großplanspiel „Jugend und Parlament“ als Redner oder Parteistrategen ausprobieren. Für vier Tage werden unter realen Bedingungen Gesetzesinitiativen eingebracht und diskutiert. Interessierte Jugendliche zwischen 17 und 20 Jahren können sich gerne per Email an falko.mohrs@bundestag.de wenden. Weitere Informationen gibt es unter: https://www.bundestag.de/besuche/fuehrung/kinderundjugendliche/kinderjugendliche/244996

Girls Day (Fraktion)

Die SPD-Fraktion bietet jedes Jahr einige Plätze im Rahmen des Girl’s Days an. Hier können Mädchen für einen Tag die Arbeit der Fraktion in Berlin kennenlernen, den Reichstag besichtigen und mit Politikerinnen über aktuelle Themen diskutieren. Interessierte Mädchen zwischen 14 und 18 Jahren können gerne eine Anfrage an falko.mohrs@bundestag.de senden.

Parlamentarisches Partnerschaftsprogramm

Der Bundestag vergibt in Zusammenarbeit mit dem US-Kongress Stipendien an Schüler*innen und junge Berufstätige. Diese haben dann die Möglichkeit, ein Auslandsjahr in den USA zu absolvieren. Der jeweilige Bundestagsabgeordnete für einen Wahlkreis übernimmt dann für dieses Jahr eine Patenschaft. Das Bewerbungsprogramm ist zentral geregelt, Informationen erhalten Sie unter https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2017/kw31-ppp/514418 und ppp@bundestag.de.

Wirtschaftsjunioren

Die Wirtschaftsjunioren Deutschland organisieren in jedem Jahr einen Know-How-Transfer mit Abgeordneten des Bundestages. Ziel ist der Austausch zwischen Politik und Wirtschaft. Eine Sitzungswoche lang wird dabei im Rahmen von Diskussionsveranstaltungen, Besichtigungen und der Arbeit im Abgeordnetenbüro Wissen ausgetauscht. Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.wjd.de/wjd_was_wir_wollen_kht.WJD . Bei Interesse können Sie uns auch unter falko.mohrs@bundestag.de kontaktieren.

Bericht von Nando Zothke

Hallo, mein Name ist Nando Zothke und ich verbringe das Schuljahr 2017/18 in den USA. Herr Mohrs ist als Bundestagsabgeordneter ein Pate für das Parlamentarische Patenschafts-Programm, kurz PPP, das deutschen Schülern mit einem Stipendium die Möglichkeit gibt, ein unvergessliches Jahr als Juniorbotschafter in den Vereinigten Staaten zu erleben.                                                                                                            
Um für das Programm akzeptiert zu werden, musste ich einen Auswahlprozess durchlaufen, der bereits im Juni 2016 begann. Ich hatte seit meinem neunten Schuljahr Pläne für ein Auslandsjahr in der zehnten Klasse, aus denen am Ende aber nichts geworden ist. Nachdem ich einen Flyer über das PPP in meiner Schule sah, entschied ich mich, es noch einmal zu versuchen. Für die erste Auswahlphase, die online stattfand, beantwortete ich viele Fragen
 über meine Motivation, Interessen und Stärken. Außerdem schrieb ich einen Aufsatz, warum gerade ich für das Programm ausgewählt werden sollte und schickte eine Kopie meines letzten Zeugnisses.                                                                                      
In der zweiten Auswahlphase wurde ich zu einem mündlichen Auswahlgespräch nach Hannover eingeladen. Dort hatten wir Einzelgespräche mit ehrenamtlichen Mitarbeitern der für die Auswahl verantwortlichen Organisation sowie Gruppengespräche, in denen wir potenzielle Situationen und Probleme, die während eines Austauschjahres auftreten können, besprechen und lösen sollten.                                                                                                                                                          
Nachdem ich die zweite Phase überstanden hatte, stellte die verantwortliche Organisation detaillierte Berichte über die drei letzten Kandidaten zusammen. Der damalige Bundestagsabgeordnete für meinen Wahlkreis, Günther Lach, entschied sich für mich als Teilnehmer für das Programm.
Damit war die Arbeit aber noch nicht vorbei. Um mit dem Stipendium in die USA einreisen zu können, musste ich medizinische Dokumente von meinem Arzt, unterschiedliche Verträge für eine Versicherung, und das wichtigste, ein Visum, einreichen.                                                                                                                                                                                                            
Am 13. Juli 2017 war ich mit meinen Eltern im Urlaub an der Nordsee, als ich eine Nachricht bekam, dass eine Gastfamilie für mich gefunden wurde. Ich würde bereits am 3. August fliegen, und war unendlich aufgeregt. Zum ersten Mal hatte ich etwas wirklich Greifbares, einen finalen Termin, für den Start meines Auslandsjahres. Wir fuhren am 24. Juli, nur einen Tag vor meinem Geburtstag, nach Hause, und begannen sofort mit Packen und den letzten wichtigen Einkäufen.                                     

 

Nachdem ich um 1 Uhr morgens Ortszeit in St. Louis, Missouri, landete, war mir zum ersten Mal wirklich klar, was für ein Glück ich habe. Ich habe Freundschaften fürs Leben geschlossen, eine zweite Familie gefunden, und phänomenale Erfahrungen gemacht. Mich für das PPP-Stipendium zu bewerben, war eine der besten Entscheidungen meines Lebens.

Erster Bericht von Franziska

Inzwischen bin genau seit einem Monat in der Schule und ich fühle mich hier richtig wohl. Ich komme super mit meiner Gastfamilie klar und habe viele neue Leute kennengelernt und zum Glück schon super Freunde gefunden, mit denen ich zum Beispiel zu den Footballspielen gegangen bin oder auch schon Homecomingkleider shoppen war. Es ist hier wirklich alles wie im Film und eigentlich genauso, wie ich es mir immer vorgestellt habe.

Ich bin sooo glücklich hier sein zu dürfen und habe definitiv ein zweites zuhause auf der anderen Seite der Welt gefunden.

Auch wenn es am Anfang doch etwas schwerer war als gedacht, kann ich es jetzt schon jedem empfehlen, diese Erfahrungen zu machen. Auch wenn ich erst seit eineinhalb Monaten hier bin, habe ich schon so viele neue Erfahrungen gesammelt, schöne Momente erlebt und die Kultur, die hier wirklich komplett anders ist, kennengelernt. Ich bin schon sehr gespannt auf die gar nicht mehr so weit entfernte Woche in Washington, die nächsten Footballspiele und auf viele weitere tolle Erfahrungen.

Zweiter Bericht von Franziska

Die Zeit vergeht hier sooo schnell. Ich kann gar nicht glauben, dass ich bald schon drei Monate hier bin und das erste Trimester in der Highschool schon fast vorbei ist. Nächste Woche stehen schon die Abschlussprüfungen an, weil ich in der Woche der eigentlichen Prüfungen in Washington sein werde. Ich bin schon sehr gespannt wie es dort wird und was wir erleben und lernen werden.

Homecoming war ungefähr so wie man es in den meisten Filmen sieht. Ich freue mich schon auf die nächsten Schulfeiern.
Die Football-Saison ist vorbei und Halloween auch. Beides war super cool. Und die Weihnachtszeit hat hier heute offiziell angefangen. Ich habe ein bisschen Angst vor der Kälte hier, aber ich freue mich schon so auf die Weihnachtsstimmung.

Ich hoffe die Zeit wird nicht noch schneller vergehen, auch wenn ich mich schon drauf freue, meine Familie und Freunde wiederzusehen.
Ich könnte gerade nicht glücklicher sein, all diese Erfahrungen sammeln zu können und wirklich hier zu leben…

Ich hoffe, dass es euch allen gut geht und der Herbst trotz des schlechten Wetters (hier ist es gerade nicht wirklich besser) schön war.

 

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